Sky: Der Pay TV/Video on Demand Anbieter

Sky: Der Pay TV/Video on Demand Anbieter

Seit einigen Jahren (2009) gibt es auch in Deutschland über Kabel und Satellit den digitalen Bezahlsender Sky. Der Pay TV-Anbieter folgte Premiere nach, dass nach Jahren am Rande der wirtschaftlichen Existenz schließlich abgewürgt wurde. Mehrheitseigner Rupert Murdoch (der beispielsweise den US-Fernsehsender Fox besitzt) ordnete an, dass das deutsch-österreichische Bezahlfernsehen Teil der Sky-Familie zu werden habe.

Das Angebot von Sky
Ähnlich wie die gleichnamigen ausländischen TV-Angebote setzt Sky Deutschland auf einen dreifachen Angebotsanreiz. Auf dem Bezahlsender laufen zuerst alle großen Blockbuster in deutscher Sprache – auch als Sky Video on Demand. Sky lockt mit großen Live-Sport-Events (vor allem der Formel Eins). Aber das Flaggschiff des Senders ist der Fußball. Nur bei Sky laufen Bundesliga, DFB-Pokal, Champions League und Europa League komplett live.

Allerdings ist Sky teurer als Vorgänger Premiere und weit teurer als beispielsweise die Internet-TV-Konkurrenz von Liga Total. So kostet das Fußballpaket 32,90 Euro pro Monat. Gleiches gilt für das Sportpaket oder das Filmpaket. Wenn auch die Komplettkunden im Verhältnis weniger bezahlen, bleibt der Preis doch das größte Problem des Senders.

Die Sorgen von Sky
Das Angebot des Bezahlsenders ist teuer. Allein für die Bundesliga-Rechte muss die in München ansässige Firma jährlich mehr als 400 Millionen Euro bezahlen. Dafür hat der Sender viel zu wenig Kunden. Premiere hatte 2,43 Millionen Abonnenten, als es aufhörte zu existieren. Sky benötigt vermutlich 3,5 Millionen, um kostendeckend zu arbeiten. Nach der Umwandlung sank die Kundenzahl jedoch. Inzwischen hat der Sender zwar die Kurve bekommen und zählt etwa 2,86 Millionen Abonnenten, aber auch diese Zahl reicht noch nicht. Sky ist wie Premiere ständig von der Insolvenz bedroht.

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